Montag, 14. Juli 2003

Spannende Schwimm-WM: Es geht um Österreichs erstes WM-Gold

  • Vor allem Jukic hat in Barcelona Chancen auf Gold - sie ist Weltranglisten-Erste!
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Noch nie ging Österreich mit so großen Erwartungen in eine Schwimm-WM. Maxim Podoprigora, Markus Rogan und vor allem Mirna Jukic sind bei den Schwimm-Bewerben kommende Woche heiße Medaillenanwärter. Die 17-Jährige geht sogar auf Gold los - und sie startet als Weltranglisten-1. Erstmals überhaupt haben Österreicher WM-Edelmetall zu verteidigen. Rogan und Podoprigora eroberten vor zwei Jahren jeweils Silber.

Eine ausgemachte Sache ist eine Medaille aber noch lange nicht. Denn die Dichte ist immens groß, in vielen Bewerben wird jeder der Finalisten für den Sieg gut sein. So auch über 200 m Brust mit Jukic bei den Damen und Podoprigora bei den Herren.

Deren Vorbereitung hätte unterschiedlicher kaum sein können. Während Jukic seit Anfang Mai von Sieg zu Sieg eilte - über 100 und 200 m Brust waren es in Summe 14 Erfolge in Serie - und als Weltranglisten-Erste in die katalanische Metropole reist, machte sich Podoprigora bei Wettkämpfen rar.

Auf den Bonus der schnellsten heuer über 200 m geschwommenen Zeit gibt Jukic freilich nicht viel: "Das kann sich schnell ändern. Ich werde mich sehr anstrengen müssen, aber es wird auf jeden Fall sehr spannend." Als Hauptrivalin sieht Jukic die chinesische Weltrekordlerin Qi Hui. Agens Kovacs ist Titelverteidigerin.

Im Gegensatz zu Jukic kann sich Podoprigora auf keinen aussagekräftigen Wettkampf stützen. Der 25-Jährige zog im Mai ein Höhentrainingslager in den Pyrenäen vor. Für Rogan dürfte der abermalige Gewinn von Silber das höchste des Erreichbaren sein, denn über seine favorisierten 200 m Rücken erwies sich Titelverteidiger Aaron Peirsol aus den USA zuletzt quasi als unbesiegbar.

(APA)

14.7.2003 14:42