Gas statt Bremse! Auto mäht Menschen nieder: Neun Tote!
- Schock in Kalifornien: Lenker (86) fährt seit 70 Jahren Auto - bisher unfallfrei!
- Plus: BILDER vom Horror-Crash
Horror-Szenen in Kalifornien! Ein 86-jähriger raste mit seinem Auto in Santa Monica in einen stark besuchten Wochenmarkt. Die furchtbare Bilanz: Neun Tote, 54 Verletzte - unter ihnen viele Kinder! Der Mann, der 70 Jahre lang unfallfrei hinterm Steuer saß, hatte die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Der Polizei gab der Lenker später zu Protokoll: Er habe möglicherweise Gaspedal und Bremse verwechselt.
15 Verletzte befanden sich der Polizei zufolge in einem kritischen Zustand, unter ihnen auch zwei Kinder. Hunderte Rettungsleute waren mit Hubschraubern und Krankenwagen im Einsatz, um die Opfer zu bergen. "Das ist die verheerendste und grauenhafteste Tragödie, die ich in 30 Jahren Amtsausübung erlebt habe", sagte Polizeichef James Butts. Der Fahrer sei in der Fußgängerzone über mehr als zwei Straßenkreuzungen gerast. Dabei habe er Marktstände niedergefahren und die Besucher des Marktes umgemäht, bis schließlich eines der Opfer durch die Luft geschleudert worden und auf seiner Windschutzscheibe aufgeschlagen sei. Erst dann sei die weinrote Limousine zum Stillstand gekommen.
"Wie auf einer Kegelbahn"
"Es war wie auf einer Kegelbahn", berichtete ein Augenzeuge. "Er fuhr die Menschen um wie Kegel." Eine junge Frau, die in der Nähe der Unglücksstelle arbeitet, sagte, es sei "wie ein Albtraum" gewesen: "Ich habe Menschen durch die Luft fliegen sehen." Der Bauernmarkt in einem Nobelviertel an der Pazifikküste zieht jede Woche tausende Besucher an. Die Geschäftszone ist während des Wochenmarktes normalerweise für den Autoverkehr gesperrt.
Anklage wegen fahrlässiger Tötung
Der Fahrer wurde von der Polizei verhört und machte dabei einen klaren Eindruck, wie Butts sagte. Ein Alkohol- und Drogentest habe keinen Befund ergeben. "Seine Aussage war, dass er vielleicht auf das Gaspedal anstatt auf die Bremse getreten ist", sagte der Polizeichef. Dem alten Mann drohe möglicherweise eine Anklage wegen fahrlässiger Tötung. (apa)
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