Irak: Weiterer US-Soldat bei Anschlag getötet
- Explosion westlich von Bagdad
- US-Administrator: Okkupation dauert nicht länger als notwendig
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Bei einer Explosion an einer Schnellstraße westlich von Bagdad sind ein US-Soldat getötet und zwei weitere amerikanische Soldaten verwundet worden, wie Militärangehörige am Mittwoch berichteten. US-Administrator Bremer widersprach zwischenzeitlich einem CNN-Bericht, dass US-Truppen auf unbestimmte Zeit im Irak bleiben würden.
Laut arabischem TV-Nachrichtensender "Al Jazeera" sollen bei einem Zwischenfall zwischen Ramadi und Habbania fünf Iraker getötet worden. Etwa hundert Kilometer westlich von Bagdad sollen US-Truppen mit Panzerfäusten beschossen worden sein. Ob es Opfer gab, war zunächst nicht bekannt. Das US-Kommando in Bagdad wollte die Vorfälle nicht bestätigen.
Bremer widerspricht CNN
US-Administrator Paul Bremer hatte am Vortag erklärt, die Okkupation des Landes werde "nicht länger als notwendig" dauern und widersprach damit einem CNN bericht, dass die Stationierung auf unbefristete Zeit verlängert worden wäre (siehe Kasten rechts). Der Abzug der Besatzungstruppen hänge davon ab, wie lange der neue, von den USA eingesetzte 25-köpfige Verwaltungsrat für die Ausarbeitung einer neue Verfassung sowie für die Bildung einer Regierung benötige. Alle Beschlüsse des Rates müssen von Bremer bestätigt werden. (apa)
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