Drei Tote und 75 Verletzte nach Unwettern in Frankreich
- Sturm fegt mit 258 Stundenkilometern über Südwesten des Landes
- Tausend Menschen in öffentlichen Gebäuden untergebracht
Bei schweren Unwettern im Südwesten Frankreichs sind am Dienstagabend mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Etwa 75 Menschen wurden nach Behördenangaben durch heftige Gewitter und Sturmwinde verletzt, acht von ihnen schwer.
In der Gemeinde Biscarosse im Departement Landes wurden einem Zivilschutz-Sprecher zufolge drei Menschen vermutlich von Bäumen erschlagen. In der Region wurden den Angaben zufolge weitere sieben Menschen schwer verletzt, eine schwer Verletzte wurde aus dem Departement Gironde gemeldet.
158 km/h Spitze
Laut Meteorologen fegte der Wind durch das Departement Landes mit einer Spitzengeschwindigkeit von 158 Stundenkilometern. In vielen Ortschaften fiel der Strom aus, was die Rettungsarbeiten behinderte. Etwa tausend Menschen wurden in öffentlichen Gebäuden in Biscarosse und in der Umgebung untergebracht, wie ein Militär mitteilte. Die Sturmwinde deckten zahlreiche Dächer ab und entwurzelten reihenweise Bäume.
Besonders betroffen waren Campingfreunde, deren Zeltplätze von dem Unwetter verwüstet wurden. Fünf Menschen wurden verletzt, darunter zwei Kinder, als ein Blitz bei Royan auf einem Campingplatz einschlug. (apa/red)
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