Willi Tilg zum Tiroler FPÖ-Obmann mit 55% wiedergewählt
- 23 Prozent für Tilgs größten Widersacher Gerald Hauser
- Chaos in Salzburg: Aufstand gegen FP-Chef Karl Schnell
·Salzburger FP
Aufstand gegen Obmann Schnell!
·Steuersenkung
FORMAT: Haider
fordert 3 Mrd.
·Neuer Streit
Haider für Reform 2004, VP-FP-Nein
·Auf Pump
5 Mrd. Schulden für dt. Steuerreform
·Haider in NEWS
Steuerreform auf 2004 vorziehen
·UMFRAGE
Soll Haider wieder FPÖ-Chef werden?
·DISKUSSION
Was sagen Sie zum erstarkten Haider?
Der amtierende Tiroler FPÖ-Obmann Willi Tilg hat sich am Sonntag beim außerordentlichen Landestag seiner Partei in Innsbruck bereits im ersten Wahlgang durchgesetzt. Er erhielt 54,83 Prozent der 197 abgegebenen gültigen Stimmen. Auf den Osttiroler Bezirkschef Gerald Hauser entfielen 46 oder 23,35 Prozent. Der Zillertaler Alois Wechselberger wurde von 23 Delegierten unterstützt (11,67 Prozent). Die frühere Kufsteiner NAbg. Edith Haller kam mit 10,15 Prozent oder 20 Stimmen auf den vierten Platz.
Der Landesparteitag war nach heftigen Querelen durch Rücktritte im Vorstand erzwungen worden. Von den 256 stimmberechtigten Delegierten hatten 199 von der Wahl Gebrauch gemacht. Zwei Stimmen waren ungültig. Neben Tilg hatten sich zunächst fünf weitere Kandidaten für die höchste Parteifunktion beworben. Kurz vor der Wahl zogen jedoch zwei Funktionäre ihre Kandidatur zurück. Der Ötztaler Theodor Friedle und RFW-Chef Mathias Kern gaben vorzeitig auf.
Heftigster Widersacher Tilgs in den vergangenen Wochen war der Osttiroler Bezirkschef, LAbg. Gerald Hauser. Ein Streitpunkt war die Erstellung der Kandidatenliste für die Landtagswahl, auf der Gegner Tilgs nicht mehr an wählbaren Positionen gelistet worden waren. (APA/red)
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