FPÖ-Führungs-Streit: Strasser skeptisch zu Haider als FP-Chef
- Innenminister: "Ab gewisser Linie geht es nicht mehr"
- Strasser: "Hetzjagd auf Grasser"
·Haider in NEWS
Ablöse von Haupt bereits im Herbst
·Haider in NEWS
Steuerreform auf 2004 vorziehen
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Soll Haider wieder FPÖ-Chef werden?
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In einem Interview in aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" kritisiert Innenminister Ernst Strasser die Führungsdiskussionen in der FPÖ. Diese seien, so Strasser, "nicht wirklich hilfreich" gewesen und hätten von Problemen der SPÖ abgelenkt.
Während Strasser in einem Führungswechsel an der FPÖ-Spitze von Herbert Haupt zu Jörg Haider kein Problem für die Koalition sieht, beurteilt der Innenminister ein allfällig gleichzeitig erfolgende Übernahme der Funktion des Vizekanzlers durch Jörg Haider deutlich zurückhaltender. Dies könne eine "neue Geschäftsgrundlage" ergeben. Indirekt schließt Strasser für diesen Fall "profil"-Interview auch Neuwahlen nicht aus: "Wir haben ein gemeinsames Regierungsprogramm. Wenn die FPÖ zu anderen Ergebnissen kommt, werden wir uns das ansehen müssen. Ab einer gewissen Linie geht nichts mehr."
Den aktuell im Zentrum der Kritik stehenden Finanzminister Karl-Heinz Grasser verteidigt der Innenminister vehement. Strasser: "Da wird jemand zum Freiwild erkoren und dann wird versucht, eine Hetzjagd zu veranstalten". Er habe "Vertrauen in die Arbeit und die persönlichen Verhältnisse des Finanzministers".
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