Zahl der Asyl-Anträge in Österreich heuer gesunken
- 11,2 Prozent weniger Asyl-Anträge als im Vorjahr
In Österreich ist die Zahl der Asylanträge im ersten Halbjahr 2003 erstmals nach Jahren wieder zurück gegangen. Von Jänner bis Juni dieses Jahres wurden nach Daten des Innenministeriums 14.781 Anträge verzeichnet. Das sind um 1.843 oder 11,1 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Im Vorjahr war mit insgesamt 39.354 Anträgen ein Rekord verzeichnet worden. Der Trend, fast jährlich neue Höchstwerte bei den Asylanträgen zu registrieren, dürfte aber heuer gebrochen werden. Die Halbjahreszahl 2003 liegt nicht nur deutlich unter jener von 2002, sondern ist auch niedriger als der Vergleichswert von 2000 (damals 14.988 Asylwerber).
Die Antragstärkste Nation im heurigen Halbjahr ist die Russische Föderation mit 2.274 Personen. An zweiter Stelle liegt die Türkei mit 1.439 Anträgen, gefolgt von Indien (1.373). Afghanistan, das im Vorjahr noch führend war, rutschte diesmal mit 1.354 Anträgen auf den vierten Platz ab. (apa)
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