Sony ruft weltweit 18.000 "Vaio"-Laptops zurück
- Unter gewissen Umständen besteht leichte Stromschlaggefahr
- In Österreich sind insgesamt 38 Stück betroffen
·Bei Umsatz
USA: Notebooks erstmals vor PCs
Der japanische Elektronikkonzern Sony hat weltweit rund 18.000 Laptops des Typs "Vaio" (Modell "FR") zurückgerufen. Für die Nutzer des Laptops bestehe die Gefahr unter bestimmten Betriebsbedingungen einen leichten Stromschlag zu erhalten, sagte eine Unternehmenssprecherin in den USA. In Österreich sei von der Rückrufaktion eine einzige Notebookmarke, der "Vaio FR 215 S" betroffen. Davon seien aus heutiger Sicht rund 38 Stück ausgeliefert worden. Die großteils registrierten Kunden seien bereits kontaktiert worden, sagte ein Sprecher von Sony Austria.
Der Konzern schätzte die Kosten für die Rückrufaktion auf rund 4,24 Mio. Dollar (3,73 Mio. Euro). Dies entspricht Unternehmensangaben zufolge 0,01 Prozent der Umsätze der Elektroniksparte in 2002.
Flaggschiff der Sony-Laptops
Der "Vaio" ist das Flaggschiff der Sony-Laptops, und der Rückruf betrifft das populäre Modell "FR", das in den USA für rund 1.500 Dollar verkauft wird. Bis März hat Sony weltweit 3,1 Millionen Exemplare des "Vaio" verkauft.
Der Großteil der zurückgerufenen Computer sei in Japan ausgeliefert worden, rund 3.000 in den USA und etwa 2.000 in Europa, teilte das Unternehmen weiter mit. Sony werde die Rechner kostenlos reparieren. (apa/red)
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