Mittwoch, 9. Juli 2003

NEWS: Finanzprüfung im Verzetnitsch-Penthouse

  • ÖGB-Chef kämpft gegen Steuernachzahlung von knapp

ÖGB-Chef Fritz Verzetnitsch muss sich mit peinlichen Finanzbescheiden herumschlagen, berichtet NEWS in seiner neuen Ausgabe: Der ÖGB-Chef kämpft gegen eine Steuernachzahlung von knapp 1 Million Schilling an.

o Verzetnitsch wurde vor einigen Monaten beim zuständigen Finanzamt anonym angezeigt: Er wohne in einer extrem billigen BAWAG-Wohnung am Wiener Fleischmarkt. Die Differenz zum ortsüblichen Mietpreis sei ein versteckter Vorteil aus dem ÖGB-Dienstverhältnis.

Die Finanz prüfte aufwändig und kam vorläufig zu folgendem Ergebnis.

o Verzetnitsch zahlt für rund 200 Quadratmeter Wohnfläche seiner Penthouse-Wohnung monatlich 1. 240 Euro (rund 17.000 Schilling). Das sei weit weniger als die Hälfte der ortsüblichen Miete.

o Kürzlich wurde nun eine Reihe von Steuerbescheiden losgelassen: Die Finanz bewertet die Differenz aus ortsüblicher und tatsächlicher Miete als "Vorteil aus einem Dienstverhältnis" und besteuerte es zum Lohnsteuersatz.

o Die geforderte steuerliche Nachzahlung liegt, so NEWS, knapp unter 1 Million Schilling. Verzetnitsch hat gegen den Steuerbescheid aber Berufung angemeldet.

Die ausführliche Story lesen Sie im neuen NEWS!

9.7.2003 12:22