Kein Plan: Schwarzenegger noch ohne Wahlprogramm
- Trotzdem: Arnie wird die Wahl laut New York Post gewinnen
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Was hat der Terminator eigentlich vor? Nachdem die erste Aufregung über die Kandidatur Arnold Schwarzeneggers bei den Gouverneurswahlen in Kalifornien abgeebt ist, wird die steirische Eiche von Journalisten jetzt langsam auf inhaltliche Fragen abgeklopft. Am Freitag äußerte er sich noch nicht detailliert zu seinen Vorhaben. Aber er versprach: "Wir werden sehr bald einen Plan haben". Sei's drum: Laut New York Post wird Arnie die Wahl auf alle Fälle für sich entscheiden.
Die Frage, die den Kaliforniern am meisten unter den Fingernägeln brennt: Was tun gegen das Haushaltsdefizit von 38 Milliarden Dollar (33,5 Mrd. Euro)? Ohne ins Detail zu gehen, sagte Schwarzenegger, er werde sich auf ein Ankurbeln der Wirtschaft des bevölkerungsreichsten US-Bundesstaats, eine Verbesserung des Bildungswesens und eine Reform des "ganzen (Regierungs-) Systems" konzentrieren.
Bedenken von Kritikern, er verfüge über zu wenig politische Erfahrung, wies Schwarzenegger zurück und verwies auf seine Führungsqualitäten. Diese habe er bei allem, das er je angegangen sei, unter Beweis gestellt. "Es gab Zeiten, da haben Leute gesagt, das würde nie klappen, dass ein österreichischer Bauernjunge nach Amerika kommt, ins Filmgeschäft einsteigt und Erfolg haben wird. Sie sagten, 'Wir können deinen Namen nicht aussprechen, du kannst nicht gut Englisch sprechen und dein Körper ist überentwickelt.' Und wisst ihr was? Ich wurde zum höchstbezahlten Entertainer der Welt".
Er werde Kalifornien wieder in einen "Goldenen Staat" verwandeln, versprach der 56-jährige gemäßigte Republikaner. Bis zum Samstag können sich potenzielle Anwärter für die vorgezogenen Neuwahlen am 7. Oktober registrieren lassen. Dabei müssen sie 65 Unterschriften von wahlberechtigten Bürgern vorlegen und eine Gebühr von 3.500 Dollar (3.083 Euro) entrichten.
Der republikanische Kongressabgeordnete Darrell Issa, der die Abwahlinitiative gegen den amtierenden Gouverneur Gray Davis ins Leben rief, zog seine Kandidatur am Donnerstag überraschend zurück. Er hatte die Recall-Kampagne mit über 1,7 Millionen Dollar aus der eigenen Tasche unterstützt.
(apa/red)
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