SK Rapid in Traditionstrikots zu alten Erfolgen
- Dressen grün-weiß und längs-gestreift
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Der SK Rapid präsentierte am Donnerstag in der Onyx-Bar des Wiener Haas-Hauses seine neuen (adidas)-Heimtrikots, grün-weiß-längst gestreift. Mit ähnlichem Design hatten die Hütteldorfer einst den ehrenden "Kampfnamen" Kanoniere erworben.
Roman Wallner, Andreas Ivanschitz, der neue Kapitän Steffen Hofmann und Neuerwerbung Sebastian Martinez stellten sich in den neuen Dressen (die Hose ist grün) vor, nicht zuletzt auf ihnen ruhen auch die Hoffnungen der großen Rapid-Gemeinde für die am Mittwoch beginnende T-Mobile-Bundesligasaison.
Adidas, langjähriger Vertragspartner und offizieller Ausrüster des SK Rapid (1974-1991 und wieder seit 1999), entwickelte gemeinsam mit dem SK Rapid das neue Outfit, das erstmals im Freundschaftsspiel gegen Roter Stern Belgrad einer größeren Öffentlichkeit vorgeführt wird. Am Samstag (15 bis 21 Uhr) veranstalten die Hütteldorfer in ihrer Arena dann den Tag der Offenen Tür.
Offene Tore will der einstige Champion seinen Meisterschaftsgegnern hingegen nicht mehr bieten, allerdings bei diesen finden. Das soll schon zum Auftakt der SV Pasching merken. "Ein guter Start ist enorm wichtig", betonte Trainer Josef Hickersberger. "Wenn uns im ersten Spiel etwas gelingt, dann werden wir in Folge viele überraschen, die und jetzt noch mitleidig belächeln", glaubt der Coach.
Der "stolze" Kapitän Hofmann ("in so jungen Jahren von einer so großen Mannschaft") nimmt die gesamte Elf "in die Pflicht", was auch Ivanschitz (hat die Matura bestanden) bestätigt. "Für mich ist die kommende Saison sehr wichtig, ich muss mich beweisen, konstanter werden, auch mehr Tore schießen", meinte der junge Burgenländer. Was Roman Wallner betrifft, so hat sein Trainer eine Wette laufen, dass sein Schützling mehr Tore als Edi Glieder schießt.
(apa/red)
