Harter Kampf: Über Austrias Nr. 1 entscheidet Löw vor Liga-Start
- Auf deutschen Trainer wartet eine "schwierige Entscheidung"
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Wie lange bleibt Löw Austria-Coach?
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Viel getan hat sich bei der Wiener Austria in der kurzen Sommerpause. Mit Joachim Löw erhielt der Double-Gewinner einen neuen Trainer. Damit nicht genug, auch acht neue Spieler wurden engagiert. Nun beschäftigt den Daum-Nachfolger vor allem noch eine Frage: Wer wird die Nummer eins der Violetten, Thomas Mandl oder Joey Didulica?
"Das ist noch nicht definitiv geklärt. Beide sind hoch motiviert, beide haben ihre Qualitäten, beide sind gleich stark", sagte Löw über seine beiden Kandidaten. Es sei eine ganz schwierige Entscheidung, weil es sich um eine ganz besondere Position handle. Der Deutsche wird es so wie sein in die Türkei abgewanderten Vorgänger halten: "Wenn ich mich für einen entscheide, dann stehe ich auch zu ihm." Seine endgültige Wahl kündigte Löw erst kurz vor dem Liga-Start an.
Team-Keeper Mandl, der eine glänzende Saison hinter sich hat, und sein neuer "Rivale" um das Einser-Leiberl erhielten und erhalten vor dem Liga-Start die gleichen Chancen.
Zwei, drei Tage vor dem ersten Heimspiel in der T-Mobile-Bundesliga soll nach den Vorstellungen von Löw ein Gespräch zwischen Ivica Vastic und den Fans stattfinden. Der harte Kern der Violetten Anhänger hatte zum Trainingsauftakt der Wiener Ende Juni im Horr-Stadien den Japan-Heimkehrer wenig freundlich begrüßt.
Sonst läuft bei den Violetten in der Vorbereitung alles nach Plan, die Neuen wurden gut integriert und aufgenommen. "Die älteren Austrianer wie Wagner und Flögel haben dazu viel beigetragen, man ist aufeinander zugegangen und hat miteinander gesprochen", erzählt Löw in der dritten Woche seines Countdowns. Er habe mit 19 Spielern und drei Torhütern einen ausgeglichenen Kader zur Verfügung.
"Wir werden alle über die ganze Saison brauchen. Wir befinden uns noch in der Experimentierphase, einige sind schon in sehr guter Verfassung. Wer zu wem passt, wird sich heraus kristallisieren", so der ehemalige Meistermacher des FC Tirol. Im Supercup will der Austria-Feldherr die "derzeit bestmögliche Mannschaft aufstellen" und natürlich gewinnen. Pikanterie am Rande: Nur vier Tage nach dem Supercup kommt es in der ersten Liga-Runde in Klagenfurt zur Neuauflage dieser Paarung.
(APA/Red)
