Benali wird nicht Sportdirektor von SV Salzburg
- Scheich Qassimi steht zu seinem Kooperationsvertrag
- PLUS: Das BL-Programm der neuen Saison!
·Rumpfrunde
Nur 3 Spiele zum Bundesliga-Auftakt
·Die Auslosung
Alle Spiele der
BL-Saison 2003/04
·JETZT MITREDEN: FUSSBALL-FORUM
Ihre Meinung zu den großen Fußball-Ligen!
Der Spanier Pedro Benali wird den Job als Sportdirektor des Fußball-Bundesligisten SV Salzburg nicht antreten. Der 37-Jährige, in dessen Lebenslauf einige Ungereimtheiten aufgetreten sind, weilte am Wochenende kurz in Salzburg. Montag gab der Verein bekannt, dass "es in beiderseitigem Einvernehmen zu keiner Zusammenarbeit" kommen wird.
Der neue Investor Scheich Khalid Al Qassimi, als dessen Vertrauensmann Benali hätte eingesetzt werden sollen, soll nach Angaben des SV Salzburg seinen Vertrag einhalten. "Scheich Khalid Al Qassimi hat in mehreren Telefonaten bestätigt, dass er zu dem abgeschlossenen Kooperationsvertrag mit dem SV Wüstenrot Salzburg steht.
Ein Besuch in Salzburg wurde von ihm dem Verein gegenüber für die nächsten Wochen angekündigt. Sein Eintreffen wird bis spätestens Mitte August erwartet", hieß es.
Nach dem endgültigen "Aus" für Benali, dessen fixe Anstellung nicht beschlossene Sache war, werden wie schon in den vergangenen Wochen die sportlichen Entscheidungen von Quehenberger und Trainer Lars Söndergaard gemeinsam getroffen.
Benali, der von Salzburg in keiner Weise entlohnt worden ist, will zu den aufgetauchten Vorwürfe bezüglich seines Lebenslaufes demnächst persönlich Stellung nehmen. "Dies ist jedoch nicht mehr Angelegenheit des SV Salzburg", hieß es von Seiten des Vereins.
Laut "Salzburger Nachrichten" sind derzeit noch Fragen offen. "Benali weilte nur von Freitagabend bis Samstagmorgen in der Mozartstadt. Und alles klargestellt hat er offensichtlich auch nicht", schrieb die SN und zitierte Obmann Toni Pichler: "Er hat einige Dinge erklärt."
(APA)
