Drei ÖRV-Boote am Sonntag in Luzern im B-Finale
- Sprung in den A-Endlauf verpasst
Alle drei im Halbfinale von Luzern gestarteten ÖRV-Boote haben am Samstag den Sprung ins A-Finale verpasst. Der Schwergewichts-Doppelzweier (Raphael Hartl/Christof Uhl) wird am Sonntag auf dem Rotsee ebenso wie der schwere Einer-Ruderer Ralph Kreibich und Leichtgewicht Michaela Taupe im B-Endlauf am Start sein. Der Leichtgewichts-Vierer ohne Steuermann, das österreichische Parade-Boot, hatte wegen der Erkrankung von Sebastian Sageder vor dem Halbfinale w.o. geben müssen.
"Wir müssen schauen, dass er sich erholt", meinte ÖRV-Sportdirektor Johannes Gotsmy, der vermutet, dass das Belastungs-Asthma von Sageder während des Trainings im relativ kühlen Linz wieder akut geworden ist. Laut Gotsmy sind jene vier Boote, die in der Schweiz das Halbfinale erreicht haben, für die WM Ende August in Mailand "gesetzt", ansonsten gilt es für den Verband in den kommenden Tagen noch einige Fragezeichen zu klären.
"So gut es in München gelaufen ist, so viel Pech hatten wir jetzt hier in Luzern", haderte Gotsmy nach dem sensationellen München-Ergebnis (vier A-Final-Teilnahmen) ein wenig mit dem Schicksal. So hatte etwa der Schwergewichts-Doppelvierer (Sigl/Pfaller/Hinterleitner/Lambing) wegen einer Lebensmittelvergiftung von Michael Hinterleitner auf einen Start verzichten müssen. Der Leichtgewichts-Achter ist am Sonntag im Einsatz.
(APA/Red)
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