Italien: Dürre gefährdet Landwirtschaft & Energiesektor
- Historische Tiefstände bei Flüssen
- Italienischer Bischof ruft Gläubige zum Gebet um Regen auf
Wegen der anhaltenden Trockenheit in Italien sind erhebliche Einbußen in der Landwirtschaft zu erwarten. Der Wasserpegel des Po ist derzeit mehr als 7,5 Meter unter dem Normalstand, so niedrig wie seit rund hundert Jahren nicht mehr. Ein italienischer Bischof hat nun dazu aufgerufen um Regen zu beten.
Der ausbleibende Regen macht sich auch im Energiesektor bemerkbar. In den Großstädten fiel in den vergangenen Wochen mehrfach der Strom aus, weil der Energieverbrauch durch den Dauereinsatz von Klimaanlagen in die Höhe schnellte.
Hilfe durch den Glauben
Ein norditalienischer Bischof hat nun die Gläubigen aufgerufen, für Regen zu beten. Ein entsprechender Brief soll am Sonntag beim Gottesdienst in allen Kirchen der Diözese Adria-Rovigo verlesen werden. Darin formuliert Bischof Bruno Mazzocato: "Schicke uns Wasser vom Himmel, uns, Deinen schwachen Söhnen; Wasser, das unser Land fruchtbar machen und unsere Flüsse wieder füllen wird." (apa/red)
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