Bombenterror auf den Südphilippinen
- Mindestens drei Tote und 28 Verletzte
Bei einer Bombenexplosion auf einem Markt im Süden der Philippinen sind mindestens drei Menschen getötet und 28 verletzt worden. Darunter seien viele Kinder, teilte ein Sprecher des Militärs am Donnerstag mit. Die Behörden vermuten muslimische Aufständische hinter dem Anschlag in der Stadt Koronadal. Die Armee hatte zunächst von 6 Toten gesprochen, dies später aber korrigiert.
Den Angaben zufolge war der vermutlich selbstgebaute Sprengsatz an einem Verkaufsstand für Videospiele versteckt gewesen. Die philippinische Präsidentin Gloria Macapagl Arroyo verurteilte den Anschlag und versprach, dass die Hintermänner gefasst würden.
Erst im Mai waren bei einem Bombenanschlag auf demselben Markt 9 Menschen getötet und 41 verletzt worden. Die Behörden hatten damals muslimische Rebellen hinter der Tat vermutet. Im Süden der vorwiegend katholischen Philippinen kämpft die Moro-Islamische Befreiungsfront (MILF) seit 1978 für einen eigenen islamischen Staat. (APA)
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
