Prinzhorn: FPÖ soll mit neuer Generation antreten! Aber "Haupt nicht drängen!"
- Stv. FP-Obmann: Er und Haupt in einem Alter, wo man daran denken müsse, Nachfolge aufzubauen
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Eine Verjüngungskur verordnet der stellvertretende FP-Obmann Thomas Prinzhorn seiner Partei. In der ORF-Sendung "Hohes Haus" ließ er verlauten, dass seiner Ansicht nach die FPÖ bei der nächsten Wahl mit neuen Persönlichkeiten und einer neuen Generation antreten soll. Seiner Ansicht nach wären sowohl Herbert Haupt als auch er selbst zu alt um nochmals als Spitzenkandidaten in eine Wahl zu gehen.
Prinzhorn meinte, es sei wohl verständlich, dass FPÖ-Chef Herbert Haupt und auch er selbst die Partei nicht als Parteiführer in die nächste Nationalratswahl führen werde. "Es hat keinen Sinn, wenn Haupt und ich uns gegenseitig aus dem Spital freundliche Grüße schicken. Wir sind in einem Alter, wo man daran denken muss, die Nachfolge aufzubauen."
Haupt aber nicht drängen
Es wäre aber unklug und unfair, den FPÖ-Chef und Vizekanzler Haupt zu drängen, so Prinzhorn weiter. Den Zeitpunkt für einen Wechsel werde Haupt bestimmen, sonst niemand.
Haider: Großer Stratege und Politiker
Ob der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider die Parteiführung übernehmen soll, ließ Prinzhorn offen. Er habe sich aber immer dafür eingesetzt, das Haider mehr in der Bundespolitik mitarbeitet, sagte Prinzhorn. Haider sei ein großer Stratege und Politiker, wenn auch nicht leicht im Umgang. Neue personelle Perspektiven seien jedenfalls ein Gebot der Stunde und der Biologie.
Grasser hat "blütenweiße Weste"
Befragt zu den Vorwürfen gegen Finanzminister Karl-Heinz Grasser zeigte sich Prinzhorn überzeugt, dass der Finanzminister eine "blütenweiße Weste" habe. (apa/red)
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