Samstag, 12. Juli 2003

Bleckmann kritisiert ÖVP im "profil": FPÖ kein zahnloser Erfüllungsgehilfe

  • Erst gestern kritisierte Pröll die FPÖ: "Demütigungen sind unerträglich"
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FPÖ-Generalsekretärin Bleckmann hat mehreren ÖVP- Politikern vorgeworfen, "Zwist in die Koalition" zu tragen. Dabei führte sie Niederöstererreichs Landeshauptmann Pröll, Innenminister Strasser und Wirtschaftskammerpräsident Leitl an. Pröll bezeichnete erst kürzlich die "Demütigungen" der FPÖ als "unerträglich".

"Die ÖVP musste wissen, dass sie in uns keinen zahnlosen Erfüllungsgehilfen haben wird. Aber das sind eben Herren, die immer die Große Koalition befürwortet haben und die, wenn sie die Möglichkeit sehen, Zwist in die Koalition tragen zu können, das auch tun",so Bleckmann im "profil".

Kritik an Pröll und Leitl
"Man kann nicht fordern, Jörg Haider müsse schweigen, aber jeder ÖVP-Landeshauptmann oder Wirtschaftsbundobmann kann der FPÖ ausrichten, was er will." Und es gehe nicht an, so die FP- Politikerin, dass Innenminister Strasser sage, er lebe mit einer Bombe, oder Landeshauptmann Pröll behaupte, mit der FPÖ sei kein Staat zu machen.

Nichts Neues gibt es von Bleckmann über die Situation der FPÖ. Sie lässt offen, wann der Kärntner Landeshauptmann Haider die FPÖ- Führung von Vizekanzler Haupt übernehmen wird. Bleckmann: "Wir haben beschlossen, dass Herbert Haupt Bundesarteiobmann ist, und es an ihm liegt, in Absprache mit dem Landeshauptmann weitere Entscheidungen zu treffen. Haider und Haupt stehen in gutem Einvernehmen und werden gemeinsam entscheiden." (apa)

12.7.2003 10:30