NEWS traf Peter Schumann, 56, zum Exklusiv-Interview und Fototermin in der U-Haft. Schumann, der seit zwei Wochen schwerkrank in einem Rehab-Zentrum untergebracht ist spricht ausführlich im aktuellen NEWS:
Über den Vorwurf des Betrugs: "Ich habe überhaupt kein einziges Auto bestellt. Ich bin ja kein Autoverkäufer. Das hat alles Citroen-Österreich gemacht. Ich habe denen nur Kontakte verschafft. Zum Innenministerium etwa. Die haben auf meine Vermittlung sogar 27 Wagen gratis gekriegt."
Über angeblich gefälschte Unterschriften: "Alles, jeder Schritt des Geschäftes passierte mit völliger Einbindung der Verkäufer von Citroen. Die waren wegen des Geschäftes sogar ein paar Mal in Frankreich. Auf jedem Vertrag war auch die Unterschrift der Citroen-Leute. Ich bin ja nicht geisteskrank. Wäre alles so gewesen, wie es jetzt die Tagespresse schreibt, dann hätte ich mich ja gleich ins Knie schießen müssen. Nochmals: Ich wollte ein Geschäft vermitteln. Ich habe immer gesagt: So und so viele Autos könnten theoretisch - ich wiederhole theoretisch - abgesetzt werden. Das meine Partner aber gleich alle Autos bauen und liefern lassen, dafür kann ich gar nichts."
Über seinen Gesundheitszustand: "Ich bin eigentlich völlig gelähmt. Der Amtsarzt hat mich für Haftuntauglich erklärt - aber trotzdem werde ich von zwei Justizwachebeamten rund um die Uhr bewacht. Wie soll ich denn bitte fliehen und vor allem wohin?"