Großbrand beim Rinterzelt nach 2 Stunden gelöscht
- Feuer drohte auf Hauptgebäude überzugreifen
- Sortieranlage für Kunststoff teilweise zerstört
Ein Großbrand in der Abfallbehandlungsanlage Rinterzelt in Wien-Donaustadt, der Mittwochabend ausbrach, wurde von der Feuerwehr innerhalb von zwei Stunden gelöscht. Seit etwa 18.00 Uhr versuchten rund 100 Einsatzkräfte, der Flammen Herr zu werden. Brandherd war ein Müllbunker direkt im Rinterzelt, in dem Kunststoffverpackungen gelagert wurden. Die Sortieranlage für Kunststoff wurde dabei teilweise zerstört.
Die Ursache für das Feuer war Donnerstag Vormittag noch nicht bekannt. Zunächst bestand große Gefahr, dass die Flammen auf die Dachkonstruktion übergreifen. Die Löscharbeiten wurden dadurch erschwert, dass es keinen direkten Zugang zu diesem Müllbunker gab. Der Löschschaum musste durch kleine Öffnungen gespritzt werden.
Dass durch das Verbrennen der Kunststoffverpackungen Gefahr für die Bewohner oder die Umwelt durch giftige Dämpfe bestand, schien am Abend unwahrscheinlich. Umweltstadträtin Isabella Kossina, die sich am Ort des Geschehens befand, glaubte, dass keine Schadstoffe ausgetreten waren. Laut der Politikerin handelte es sich beim Brandgut hauptsächlich um PET-Flaschen, die diese Dämpfe nicht erzeugen würden.
Das Rinterzelt ist eine Abfallbehandlungsanlage, in der Haus- und Sondermüll sortiert und aufbereitet werden. (apa)
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