Donnerstag, 3. Juli 2003

Ferienzeit heißt Hochsaison für Einbruchsbanden!

  • Alle Tipps und Tricks zum Schutz Ihres Eigenheims! PLUS: Selbstschutz. Das können Sie tun!

Leer stehende Häuser, überquellende Postkästen, geschlossene Fenster und dunkle Räume: Nicht selten wirkt das verlassene Eigenheim schon auf den ersten Blick einladend auf unliebsame Zeitgenossen. Kein Wunder, dass sich spätestens vor der Abfahrt in die Ferien so mancher Hausbesitzer Gedanken über die Absicherung seines Hauses macht. Doch leider werden viele erst alarmbereit, wenn es schon zu spät ist...

"Viele Hausbesitzer werden erst hellhörig, wenn in der Nachbarschaft was passiert ist. Oder wenn sie bereits selbst ein böses Erwachen nach der Rückkehr aus dem Urlaub erleben mussten", weiß Viktor Deschmann vom Kriminalpolizeilichen Sicherheitsdienst. Doch welche Vorkehrungsmaßnahmen sind sicher und effizient? NEWS hat Experten befragt und liefert die besten Tipps zum Schutz der eigenen vier Wände.

Beratung und Kompetenz
Bei den zahlreichen Anbietern hat jeder Konsument die Qual der Wahl. Aus diesem Grund bietet die Firma Hel-Wacht ein umfassendes Allround-Programm. Von der Installation einer Alarmüberwachungsanlage über den Revierstreifendienst bis hin zum Housekeeping-Service reicht die Service- und Angebotspalette. So kann man neben Patrouillengängen der Security-Leute auch das "House-Service" in Anspruch nehmen. Dabei wird auf Wunsch sogar der Briefkasten geräumt und das Haus kontrolliert, also nachgesehen, ob auch alles verschlossen ist und ob der Verdacht eines Einbruches besteht. Darüber hinaus kann man das private Telefon auch auf das Hel-Wacht-Call-Center umleiten lassen. Ein weiteres Kundenprogramm ist "Vitakt". Dieses Service gewährt allen Hausbewohnern, vor allem älteren Personen und Kindern, ein zusätzliches Sicherheitsgefühl. Dafür sorgt die Installation eines Hausnotrufes, der im Fall der Fälle eine prompte Sprechverbindung zur 24-Stunden-Notrufserviceleitstelle aufbaut.

Doch nicht nur das Haus selbst, sondern auch Gegenstände sollten vor Dieben geschützt werden. "Man braucht nicht tief in die Geldbörse zu greifen, um sich einen guten Tresor leisten zu können", weiß Gerhard Glanz, Chef von Wertheim Tresore. "Unsere Tresore sind vom VSÖ (Verein der Sicherheitsunternehmen Österreichs) geprüft. Damit kann man sie bei jeder österreichischen Versicherung versichern lassen."

Präventive Vorsorge
Doch schon vor Baubeginn eines Eigenheimes sollten präventive Maßnahmen berücksichtigt werden. Wie, weiß Georg Senft, Chef der Senft Sicherheitssysteme: "Grundsätzlich ist für die optimale Absicherung eine mechanische und eine elektronische Sicherung notwendig. Abschließbare Fenstergriffe, Mehrpunktverriegelungen bei Türen inklusive Hebetür- und Brandsicherung sowie ein Sicherheitspaket für Schlüssel mit Schloss, Zylinder und Spezialbeschläge sind das Um und Auf bei der Absicherung. Darüber hinaus ist auch die richtige Abstimmung zwischen Mechanik und Elektronik äußerst wichtig."

Individuelle Absicherung
"Unser großes Hauptaugenmerk liegt auf individueller Beratung. Sehr wichtig bei einer Notplanerstellung sind die Bedürfnisse des Kunden. Erst nach Klärung der individuellen Wünsche können wir kompetent beraten und empfehlen", betont Katharina Baier, Geschäftsführerin von Ifsec. "In puncto Nachkontrolle sind die meisten Hausbesitzer leider zu nachlässig. Man sollte mindestens einmal pro Jahr einen Routine-Kontrollcheck durchführen lassen. Man kann sich dadurch sehr viel Unerfreuliches ersparen", so Robert Riemer, Sicherheitschef von Ifsec.

Sicherheit hat oberste Priorität
Wer lieber auf permanente Kontrolle als auf technische Raffinesse setzt, sollte sich dem Revierstreifendienst Group4 anvertrauen. Das Unternehmen hat landesweit mehr als 140 Funkwagen Tag und Nacht im Einsatz. Und: Die privaten Aufpasser lösen das Sicherheitsproblem auf effiziente und gleichzeitig kostensparende Weise. Die Security-Officer können auch individuell in anderen Bereichen im Zuge der Revierstreife eingesetzt werden. Aber auch in puncto Alarmanlagen bekommen die Kunden bei Group4 eine kompetente Beratung. "Bei Alarmanlagen sollte man darauf achten, dass die Reaktion auf den Alarm sichergestellt ist", warnt Dorothea Landrock, Prokuristin von Group4, "denn nur dann ist echter Schutz gewährleistet." (red)

3.7.2003 11:16