Gut ein Zehntel mehr Privatinsolvenzen im Halbjahr
- Firmenpleiten sind gegenüber 2002 leicht rückläufig
- AKV: Gesamtzahl der Insolvenzen um 3 Prozent gestiegen
Der "Insolvenzpegel" in Österreich ist in der ersten Hälfte dieses Jahres - vor allem wegen der Zunahme bei Privatinsolvenzen - gestiegen: Mit 4.763 Fällen lag die Gesamtzahl der Insolvenzen per Ende Juni 2003 um 3 Prozent über dem Vorjahreswert, wie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) am Donnerstag mitteilte. Die Gesamtpassiva sanken dagegen auf 1,69 (Vorjahr: 1,96) Mrd. Euro.
Von den Gesamtinsolvenzen entfielen 2.083 Fälle (+10,3 Prozent) auf Privatinsolvenzen und 2.680 Fälle (-2,1 Prozent) auf Firmeninsolvenzen. Spitzenreiter der Branchenstatistik waren einmal mehr das Bauhaupt- und Nebengewerbe, Gaststätten und Hotellerie sowie Transportunternehmen. Die Zahl der gefährdeten Arbeitsplätze lag mit 16.237 (nach 16.305) etwas niedriger als im ersten Halbjahr 2002.
Die deutlich gestiegenen Insolvenzen im Privatbereich sind für den AKV "nicht zuletzt Ausdruck der mangelnden Anpassung individueller Lebensstile an die wirtschaftliche Realität". (apa, red)
Cannes21:21
Zweite Goldene PalmeMichael Haneke gewinnt mit "Amour" den Hauptpreis bei den Filmfestspielen
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben

