Zu früh in Rente: 2.000 Verdächtige bei Post & Postbus!
- Sonderkomission übergab Ergebnisse an Staatsanwaltschaft
- Weitere 2.000 Ermittlungen bei der Telekom und den ÖBB
Bei Post und Postbus gab es offenbar illegale Frühpensionierungen. Wie bekannt wurde, sollen sich von den rund 2.000 Verdachtsfällen "etliche" bestätigt haben. Eine Sonderkommission des Bundeskriminalamtes (BKA) hatte seit einem Jahr den Vorwurf des Betruges und Amtsmissbrauches untersucht und nun abgeschlossen, bei der Telekom Austria und den ÖBB seien die Untersuchungen noch im Gange, so der Bericht.
Untersucht wurden Auffälligkeiten bei medizinischen Befunden sowie Gehaltsaufbesserungen kurz vor der Frühpensionierung. Die Unterlagen alleine sollen rund 1.500 Ordner füllen. Nun ist der Staatsanwalt am Zug, während bei der Telekom und den ÖBB die ebenfalls noch gut 2.000 Verdachtsfälle von der BKA-Sonderkommission weiter untersucht werden.
Die Vorgangsweise sei jedenfalls immer die gleiche gewesen: Mittels Gefälligkeitsgutachten seien den Post- und Postbus-Beschäftigten körperliche Gebrechen oder psychische Leiden attestiert worden. Diese hätten dann - zu Unrecht - in Frühpension gehen können bzw. seien sie vom Arbeitgeber in diese geschickt worden. (apa, red)
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