Mittwoch, 2. Juli 2003

Krankenstände 2002 auf absolutem Rekordtief

  • Pro 1.000 Arbeiter & Angestellte gab es 12,9 Tage Krankenstand
  • Durchschnittliche Dauer der Krankenstände sank auf 12,2 Tage

Die Zahl der Krankenstände ist im vergangenen Jahr auf ein neues Rekordtief gefallen. Pro 1.000 Arbeiter und Angestellte gab es nach Daten des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger durchschnittlich 12,9 Tage Krankenstand. Auch die Dauer der Krankenstände ging deutlich zurück.

Die nun endgültig vorliegenden Daten des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger zeigen für 2002 eine durchschnittliche Krankenstandsdauer pro Krankheitsfall von nur mehr 12,2 Tagen. Der bisherige Tiefststand seit Inkrafttreten des ASVG war 1997 und 2001 mit je 12,4 Tagen erreicht worden.

Nimmt man die durchschnittlichen Krankenstandstage pro 1.000 Arbeiter und Angestellte, gab es im Vorjahr einen Tiefstwert von 12,9 Tagen. Auch hier war 1997 der bisher niedrigste Wert von 13,2 Tagen verzeichnet worden. Die höchsten Durchschnittswerte hatte es 1957 mit 17,6 und 1980 mit 17,4 Krankenstandstagen gegeben.

Die Gesamtzahl der Krankenstandstage hatte im Vorjahr 36,4 Millionen betragen. Dabei zeigt sich, dass weiterhin Männer deutlich häufiger krank werden als Frauen. Verzeichnete das sogenannte "starke Geschlecht" 20,5 Millionen Krankenstandstage, kamen die Frauen auf lediglich 15,9 Millionen. Und die durchschnittliche Krankenstandsdauer war bei Männern mit 12,6 Tagen ebenfalls höher als bei Frauen mit 11,8 Tagen. (apa)

2.7.2003 11:07