"Styrian Spirit" meldet ganzes Team "aus Vorsicht" zur Kündigung an
- Geschäftsführer Lenz: "Nach einstweiliger Verfügung wird es aber wieder aufwärts gehen"
Die erst im Frühjahr aktiv gewordene steirische Regionalfluglinie "Styrian Spirit" hat mit Ende Juni ihre 85 Mitarbeiter beim Arbeitsmarktservice (AMS) zur Kündigung angemeldet. Geschäftsführer Otmar Lenz sprach am Dienstag von einer "reinen Vorsichtsmaßnahme".
"Die AUA hat uns auf unseren Destinationen mit ihren Dumping-Presien absolut unter Druck gesetzt", so Lenz gegenüber der APA. Mit der Einstweiligen Verfügung des Handelsgerichtes Wien, wonach die AUA mit sofortiger Wirkung die Verstöße gegen das EU-Kartellrecht einstellen müsse, werde es aber wieder aufwärts gehen und keine Kündigungen notwendig werden, ist sich Lenz sicher.
Nach derzeitigem Stand der Dinge bestehe für den Fortbestand der "Styrian Spirit" keine Gefahr, betonte der Spirit-Geschäftsführer. Als "verantwortungsbewusster Kaufmann" habe er diesen Schritt setzen müssen, begründete er die Anmeldung beim AMS.
Der "Styrian"-Aufsichtsrat werde nun noch im Juli tagen, dabei werde es die Erfolgsmeldung der Einstweiligen Verfügung geben, die wichtige Voraussetzung für mehr finanzielle Mittel sei. Das Gewinnen neuer Kunden werde nun schnell gehen, nachdem die Austrian Airlines nicht mehr den flexiblen 110-Euro-Tarif auf den jeweiligen Strecken der "Styrian" anbieten dürfe.
(apa)
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