Arbeitslosenquote in Eurozone und EU im Mai um 0,5 Prozent gestiegen
- Leichter Anstieg auf 8,1 Prozent in EU 15 laut Eurostat
Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote in den zwölf Ländern der Eurozone ist im Mai um 0,5 Prozent auf 8,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat (8,3 Prozent) gestiegen. Gegenüber April dieses Jahres verharrte sie unverändert bei 8,8 Prozent. In der EU15 nahm die Arbeitslosenrate im Jahresabstand ebenfalls um 0,5 Prozent auf 8,1 Prozent zu.
Die geringste Arbeitslosigkeit verzeichneten im Mai Luxemburg (3,6 Prozent), die Niederlande (3,9 Prozent im April), Österreich (4,3 Prozent), sowie Irland und Dänemark. Spanien liegt weiterhin mit 11,3 Prozent Erwerbsloser an der Spitze der EU.
Während sich Österreich auch im Jahresabstand unverändert bei 4,3 Prozent halten konnte, verzeichneten neun der 13 Mitgliedstaaten, für die Daten für die letzten beiden Monate vorliegen, einen Anstieg der Arbeitslosigkeit. In Portugal nahm sie im Jahresverlauf von 4,7 auf 7,5 Prozent und in den Niederlanden von 2,6 im April 2002 auf 3,9 Prozent im April 2003 zu. Dagegen konnten Italien und Finnland einen Rückgang vermelden, allerdings auf hohem Niveau. In Italien sank die Arbeitslosenrate von 9 Prozent im April 2002 auf 7,8 Prozent im Mai 2003.
Am stärksten betroffen waren wiederum die unter 25-Jährigen in der Eurozone mit 17 Prozent Arbeitssuchenden im Mai, in der EU15 waren es 15,8 Prozent. Österreich schnitt mit einer Arbeitslosenquote von 7,1 Prozent in dieser Altersgruppe am besten ab, Italien mit 27 Prozent am schlechtesten.
(apa, red)
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