Gespräche bei deutscher IG Metall vorerst gescheitert
- Vizechef Peters hält an Kandidatur im Oktober fest
Der Versuch des IG-Metall-Vorstandes, einen Ausweg aus der Führungs- und Richtungskrise der Gewerkschaft zu finden, ist am Dienstagabend in Frankfurt am Main zunächst gescheitert. Das gab der IG-Metall-Vorsitzende Klaus Zwickel nach mehr als zwölfstündigen kontroversen Beratungen bekannt.
Zwickel sagte vor Journalisten, eine Mehrheit des Vorstandes habe sowohl seinen Vorschlag einer Neunominierung zur Wahl der Gewerkschaftsspitze als auch den Rücktritt des Gesamtvorstandes abgelehnt. IG Metall-Vizechef Jürgen Peters halte an seiner Absicht fest, im Oktober für den Vorsitz zu kandidieren, sagte Zwickel. Seinen Vorschlag an Peters, zusammen zurückzutreten, habe dieser abgelehnt. Dem Vizechef wird die Verantwortung für die Streikniederlage im Osten angelastet. Zwickel hatte ihm öffentlich vorgeworfen, den Vorstand über die Streiks getäuscht zu haben.
(apa, red)
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