AUA-Bordpersonal stimmte zu 76 Prozent für Kollektiv-Vertrag
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Das Flugpersonal der heimischen Luftfahrt-Gruppe AUA hat in einer Urabstimmung einem Konzern-Kollektivvertrag für die bei AUA, Tyrolean und Lauda Air beschäftigten Piloten und Flugbegleiter zugestimmt. Nach ersten Ergebnissen stimmten insgesamt 76 Prozent für einen einheitlichen KV.
Die Wahlbeteiligung lag bei "weit mehr als 50 Prozent".
Laut ÖGB stimmten bei der AUA 93 Prozent mit Ja und 7 Prozent mit Nein. Bei der Tyrolean war das Votum für einen Konzern-KV zu 60 Prozent positiv und zu 40 Prozent negativ. Bei Lauda Air waren die Befürworter mit 64 Prozent (gegenüber 36 Prozent Nein-Stimmen) ebenfalls deutlich in der Mehrheit.
Der stellvertretende AUA-Bord-Betriebsratsvorsitzende, Wolfgang Hable, rechnet damit, dass nach der heute zu Ende gegangenen Urabstimmung über einen Konzern-KV für alle Piloten und Flugbegleiter der Gruppe (AUA, Lauda Air, Tyrolean) der Vorstand seine ablehnende Haltung zu Verhandlungen aufgeben werde. Hable erwartet angesichts des Abstimmungs-Ergebnisses damit, dass "wieder Vernunft einkehren und der Vorstand an den Verhandlungstisch zurückkehren wird". Ohne Konzern-KV könne es keine Lösung für den seit Monaten schwelenden Konflikt über die Pilotengehälter geben. Das Management war bisher einem Konzern-KV stets ablehnend gegenübergestanden.
(apa, red)
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