Negative Auswirkungen für Wirtschaft
- Zusage hätte Wertschöpfung von 950 Mio. Dollar gebracht
- 19.000 Arbeitsplätze wären geschaffen oder gesichert worden
Die IOC-Entscheidung gegen Salzburg hat auch für Österreichs Wirtschaft und Tourismaus negative Auswirkungen. Eine Entscheidung für Salzburg hätte sich vor allem auf den Tourismus, die Werbebranche, die Bauwirtschaft und die Steuereinnahmen positiv ausgewirkt.
Eine Entscheidung für Salzburg als Veranstalterland der weltweit drittgrößten Sport-Konkurrenz hätte Österreich eine zusätzliche Wertschöpfung von knapp 950 Mio. Dollar (823 Mio. Euro) gebracht, hatte das Wirtschaftsforschungsinstitut IHS errechnet. In den kommenden Jahren wären laut IHS durch die Olympischen Winterspiele rund 19.000 Arbeitsplätze geschaffen bzw. abgesichert worden. Die zusätzlichen Steuereinnahmen hätten laut IHS 281 Mio. Euro betragen.
Dem Tourismus wären laut ÖW 136 Mio. Euro Mehreinnahmen durch Übernachtungs- und Tagesgäste sowie durch Medien- und Sponsorenvertreter zu Gute gekommen. Olympia hätte in Salzburg zwischen 2006 und 2010 mehr als 13.000 Arbeitsplätze direkt und 5.300 Arbeitsplätze durch indirekte Beschäftigungseffekte gebracht. Auch der Publicity-Wert wäre enorm gewesen, schreibt ÖW.
(apa/red)










