USA lassen festgenommene türkische Soldaten frei
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Die Vereinigten Staaten haben nach Medienberichten die im Irak festgenommenen elf türkischen Spezialkräfte am Sonntag freigelassen. Sie waren am Freitag bei einer Razzia in einem türkischen Stützpunkt in der Stadt Suleimaniyah in Gewahrsam genommen worden. Der Vorfall hatte zu einer diplomatischen Krise zwischen Ankara und Washington geführt.
Die Soldaten seien in Bagdad freigelassen worden, berichteten private türkische Fernsehsender. Sie sollten die Nacht in einem Gästehaus verbringen und dann am Montag nach Suleimaniyah zurückgebracht werden. Als Reaktion auf die Verhaftungen hatte die Türkei einen Grenzübergang zum Irak geschlossen, über den die amerikanischen Truppen versorgt wurden.
"Dieser geschmacklose und hässliche Vorfall wird spätestens heute Nacht beendet", sagte Gül im Anschluss. "Ich hoffe, das Bündnis mit den USA wird nicht beschädigt." In einer Erklärung des Büros von Erdogan wurde die umgehende Freilassung aller von den US-Truppen aufgegriffenen Türken gefordert.
Gründe für die Razzia, die am Freitag in einem türkischen Stützpunkt in der Stadt Suleimaniyah durchgeführt wurde und bei der die Festnahmen erfolgten, nannte die US-Regierung nicht. Nach einem Bericht der Zeitung "Hürriyet" hatten die US-Truppen Hinweise auf ein geplantes Attentat der türkischen Spezialkräfte auf einen ungenannten kurdischen Politiker in Kirkuk. (APA)
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