Bush verteidigt erneut Entscheidung für Irak-Krieg
- US-Administration weiter kriegerisch - "Wir müssen uns einmischen"
- Kontroverse Themen wie fehlende irakische Mega-Waffen bleiben unerwähnt
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In seiner Ansprache zum diesjährigen amerikanischen Nationalfeiertag hat US-Präsident George W. Bush den Krieg im Irak erneut verteidigt. "Wir werden nicht zulassen, dass eine Terrorgruppe oder ein verbrecherisches Regime uns mit Massenvernichtungswaffen bedroht", sagte Bush am Freitag vor mehreren Tausend Soldaten auf dem Luftwaffenstützpunkt Wright-Patterson nahe Dayton im Staat Ohio.
Die USA hätten aus den Terroranschlägen vom 11. September 2001 gelernt und eine Offensive gegen den internationalen Terrorismus und seine Helfer gestartet, sagte der Präsident: "Wann immer es nötig wird, werden wir handeln, um Leben und Freiheit des amerikanischen Volkes zu schützen."
Kriegerisch
Bush trat unter freiem Himmel vor einer riesigen amerikanischen Flagge auf. Die provisorische Rednertribüne war von Maschinen der US-Luftwaffe flankiert, darunter auch B-1-Bombern und Stealth F-117-Kampfflugzeugen, von denen Exemplare in den jüngsten Kriegen im Irak und in Afghanistan eingesetzt worden waren.
Amerika muss sich einmischen
"Wenn Amerika sich nicht aktiv auf der (ganzen) Welt einmischen würde, würden die Tyrannen mit ihren Plänen auf keinen Widerstand stoßen und Millionen wären den Terroristen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert", sagte Bush weiter. "Weil Amerika sich aktiv auf der (ganzen) Welt einmischt, lernen Tyrannen das Fürchten und Terroristen sind auf der Flucht."
Keep it simple
Kontroverse Themen ließ Bush aus: So verlor er kein Wort über die Opfer der laufenden Anschläge im Irak oder über die Tatsache, dass im Irak keine Massenvernichtungs-Waffen aufzutreiben sind.
(apa)
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