Für Bush sind genug US-Soldaten im Irak
- "Kein Problem, mit Angriffen umzugehen"
·Gewalt im Irak
Stammeschef Saddams getötet!
·A. El Sawahiri
Bin Ladens Vize doch nicht gefasst
US-Präsident Bush hält nach eigenen Angaben die derzeitige US-Truppenpräsenz im Irak für ausreichend stark, um mit dem gewaltsamen Widerstand dort fertig zu werden. Bush trat damit am Mittwoch Sorgen in der Bevölkerung um die US-Truppen entgegen, nachdem mehr als 20 Soldaten seit Mai bei Anschlägen im Irak getötet wurden.
Unterdessen dementierte das US-Verteidigungsministerium einen Bericht der US-Zeitung "Philadelphia Inquirer", wonach der der US- Verwalter im Irak, Paul Bremer, eine Verstärkung der Truppen und des Zivilpersonals angefordert habe, um die Ordnung im Irak wieder herzustellen und den Attacken auf die US-Streitkräfte besser begegnen zu können.
"Da gibt es einige, die meinen, die Verhältnisse seien so, dass sie uns dort angreifen könnten", sagte Bush im Blick auf die jüngsten Angriffe auf US-Soldaten im Irak. Mit ihnen fertig zu werden, sei kein Problem, denn die US-Truppen hätten die notwendigen Mittel, um mit der Lage umzugehen.
Wer dem Volk der Iraker Schaden zufüge, mit dem würden die USA "hart umgehen". Bush betonte, auch wenn die US-Streitkräfte ausreichend stark seien, würden die USA gleichwohl militärische Unterstützung aus anderen Ländern bei der Lösung der Aufgaben im Irak begrüßen.
Indessen soll das Geld des gestürzten irakischen Präsidenten Saddam Hussein, seiner beiden Söhne und weiterer 52 vermögender Iraker nach UN-Bestimmungen in den Wiederaufbau des Landes fließen. Der Sanktionsausschuss für den Irak die erste Liste mit den Namen jener Iraker heraus, deren im Ausland verstecktes Vermögen gemäß UN- Resolution eingefroren werden soll.
(apa)
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