Klestil besorgt über Nordkoreas A-Waffen-Programm
- Erster offizieller Auftritt seit überstandener Erkrankung
- Mongolischer Staatspräsident zu Besuch in Österreich
·Patient Klestil
NEWS: Wie krank ist der Präsident?
·Haider-Brief
'Ich bitte Dich, Herr Bundespräsident...'
·Klestils Erben
NEWS: Fischer führt vor Ferrero
·1. Präsidentin
Sacher-Chefin soll Klestil beerben!
·Klestils Erbe
Top-Favoriten fürs Präsidenten-Amt!
·Ihre Meinung
Bundespräsident: Ja oder Nein?
·ÖVP-Pläne
Reform für Amt des Bundespräsidenten?
Bundespräsident Klestil hat sich bei seinem ersten offiziellen Termin seit seiner kürzlich überstandenen Krankheit gegenüber dem mongolischen Staatspräsidenten Natsagiin Bagabandi besorgt über die Entwicklung auf der koreanischen Halbinsel geäußert. Der Ausstieg Nordkoreas aus dem Atomwaffensperrvertrag sei weder dessen noch eine bilaterale Angelegenheit, "sondern eine Angelegenheit der gesamten Staatengemeinschaft", sagte Klestil beim Arbeitsessen mit seinem asiatischen Gast.
Die internationale Zusammenarbeit gerade mit einem geopolitisch so wichtigen Land wie der Mongolei sei unverzichtbar, so der Bundespräsident. Die neuen Bedrohungen wie Terrorismus und Massenvernichtungswaffen müssten gemeinsam gemeistert werden.
Klestil würdigte die Eröffnung einer mongolischen Botschaft in Wien als gute Basis der künftigen bilateralen Zusammenarbeit, aber auch für die Kontakte mit den hier ansässigen internationalen Organisationen. Er konstatierte eine neue Dynamik in den bilateralen Beziehungen, die sich in den Bereichen Kultur, Bildung und Wissenschaft manifestiere. In der Wirtschaft bestehe ein beträchtliches Ausbaupotenzial.
Schließlich stellte der Bundespräsident fest, die Mongolei durchlaufe "eine Zeit des Wandels und des Aufbruchs". Österreich verfolge aufmerksam "die in die Wege geleiteten Reformen in Richtung eines demokratischen Rechtsstaates und einer sozial orientierten Marktwirtschaft".
(apa)
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
