Strahlung in Wiener Müllwagen festgestellt!
- Untersuchungen in Seibersdorf; Jod 131 aus Krankenhaus
- Mit dem Wagen in Berührung gekommene Männer im Spital
Atom-Alarm in Wien! Bei einem Müllwagen der Wiener MA 48 hat Montag Nachmittag eine automatische Messstation auf Radioaktivität im Rinterzelt angeschlagen. Es handelte sich dabei um eine größere Menge an Spitalsmüll, der unsachgemäß entsorgt worden war.
Jod 131 werde in geringen Mengen für Schilddrüsenuntersuchungen eingesetzt. Da es sich bei dem verstrahlten Müll um eine Menge von etwa sechs Kubikmetern handle, habe der Mengenwert des Strahlungsmaterials noch nicht festgestellt werden können. Der Müll sei gesichert gelagert worden, hieß es in einer Feuerwehr-Aussendung.
Ob und wie stark die mitgefahrene Besatzung des Müllfahrzeugs mit dem radioaktiven Material in Berührung gekommen ist, wird laut Rathaus-Korrespondenz derzeit im AKH untersucht. Der Fahrzeug-Lenker wurde nicht kontaminiert, das Fahrzeug selbst ist ebenfalls nicht verstrahlt.
Laut Gesundheitsamt handelt es sich bei Jod 131 um keine Substanz, die zu einer klassischen Strahlenerkrankung führen könnte. Vielmehr bestünde die theoretische Gefahr einer Krebserkrankung der Schilddrüse, sofern man Jod 131 direkt inhalierte, sagte der Dienst habende Arzt der MA 15. (APA/red)
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
