Donnerstag, 26. Juni 2003

Tchibo/Eduscho setzte in Österreich 311 Mio.Euro um

  • Österreichweit ging der Kaffeekonsum um 1 bis 1,5% zurück

Der deutsche Tchibo/Eduscho-Konzern hat 2002 in Österreich mit rund 160 Filialen und rund 1.400 Mitarbeitern 311 Mio. Euro umgesetzt. Eine Vergleichszahl für 2001 nannte Österreich-Chef Harald Mayer. Laut früheren Medienberichten soll der Österreich-Umsatz 2001 bei 340 Mio. Euro gelegen sein, 60 Prozent davon aus dem Verkauf von "Nebenprodukten" wie Textilien, Schmuck, Sport- und Haushaltsgeräten etc.

Nach Angaben von Mayer sank der Kaffeekonsum der Österreicher im Vorjahr um 1 bis 1,5 Prozent. Hauptverantwortlich dafür sei das Konsumverhalten der Jugendlichen, "die nicht genau das trinken wollen, was ihre Eltern auch bevorzugen". Man habe aber darauf mit neuen Produkten - wie einem Instant-Kaffeegetränk - reagiert. Der Marktanteil am österreichischen Kaffeemarkt betrage 28 Prozent, wovon "23 bis 24 Prozent von Eduscho kommen".

Sehr zufrieden zeigte sich Mayer mit dem Textilverkauf, genaue Zahlen für Österreich gäbe es aber nicht. In Deutschland sei man aber mittlerweile die Nummer 7 am Markt. Die Preisstrategie in Österreich werde in "acht geheimgehaltenen Tchibo/Eduscho-Filialen getestet". Ziel sei es den Betrag zu finden, bei dem der komplette Lagerbestand abverkauft wird.

Die Kaffee-Produktion Produktion erfolgen laut Mayer zur Gänze im Lande. Die Zentrale in Wien-Simmering ist auch für die Expansion in der deutschsprachigen Schweiz zuständig, wo derzeit 16 Filialen betrieben würden. (apa/red)

26.6.2003 13:33