Baukonzern Porr saß bis März auf seinen Verlusten
- EBT saisonbedingt mit 1,0 Mio. Euro negativ
- Für Gesamtjahr 2003 weitere Gewinnsteigerung erwartet
Der Wiener Baukonzern Porr hat im ersten Quartal 2003 mehr umgesetzt, wegen der saisonbedingt geringen Bauleistung in dieser Periode aber rote Zahlen geschrieben. Wie das Österreichs zweitgrößtes Bauunternehmen heute, Donnerstag, mitteilte, wies das nach internationalen Bilanzierungsregeln (IAS) ermittelte Vorsteuerergebnis (EBT) einen Verlust von 1,0 Mio. Euro aus.
Ein Vergleichszahl aus der Vorjahresperiode wurde nicht genannt, weil der inzwischen auf IAS umgestellte Konzernabschluss nur für das Gesamtjahr 2002 erstellt wurde. Im ersten Quartal 2002 hatte sich das
- noch nach den Grundsätzen des österreichischen Handelsrechts errechnete - Ergebnis vor Steuern (EGT) auf minus 2,7 Mio. Euro belaufen.
Der Konzernumsatz stieg in den ersten drei Monaten 2003 um 4,4 Prozent von 268,6 auf 280,4 Mio. Euro. Eine deutliche Steigerung meldet Porr für seinen Auftragseingang, der mit 201,3 Mio. Euro um 50,2 Prozent über dem Vorjahreswert von 134,0 Mio. Euro lag. Schwächer zeigte sich dagegen der Auftragsbestand, der Ende März 1,265 (nach 1,282) Mrd. Euro betrug und damit um 1,3 Prozent leicht gesunken ist.
Mit Ergebnisverbesserung wird gerechnet
Für das Gesamtjahr 2003 rechnet Porr-Chef Horst Pöchhacker auf Basis der aktuellen Auftragslage mit einer weiteren Ergebnisverbesserung, 2002 hatte der EBT-Gewinn 12,2 Mio. Euro betragen. Beim Umsatz ist heuer ein ein 2,8-prozentiges Plus auf 1,85 Mrd. Euro geplant. Die Steigerung werde vor allem auf das Ausland entfallen, während der Inlandsumsatz annähernd konstant bleiben dürfte. (apa/red)
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