FPÖ für voestalpine-Restverbleib bei ÖIAG
Im Zusammenhang mit der Diskussion um die Privatisierung der voestalpine tritt die FPÖ dafür ein, dass 25 Prozent plus eine Aktie auch weiterhin im Besitz der ÖIAG bleiben sollen. Zumindest so lange, bis ein oberösterreichischer Kernaktionär für diese Unternehmensanteile gefunden ist. Dies erklärte der oberösterreichische FPÖ-Chef Landesrat Günther Steinkellner am Mittwoch in Linz.
FP-Generalsekretärin Bleckmann bestätigte in der gemeinsamen Pressekonferenz, dass dies die Linie der Gesamt-FPÖ sei, "denn die österreichischen Interessen müssen gewahrt bleiben".
In einem freiheitlichen Antrag an die oberösterreichische Landesregierung heißt es in diesem Zusammenhang: "Die OÖ. Landesregierung bringt gegenüber der Bundesregierung zum Ausdruck, dass eine vollständige Privatisierung der voestalpine AG abgelehnt wird. Über die ÖIAG soll der Staat weiterhin 25 Prozent plus eine Aktie halten, um so weitreichende Entscheidungen wie den Verkauf ans Ausland oder eine Filetierung bzw. Zerschlagung hintanhalten zu können. Keinesfalls darf es zu einer Zerstückelung des oö. Paradeunternehmens kommen".
Auf diese Weise würden "die Zeit und die Möglichkeit" gewonnen, "einen Kernaktionär in Oberösterreich zu suchen". Erst wenn ein solcher gefunden sei, könne man über den Verkauf der restlichen 25 Prozent plus eine Aktie reden, so Steinkellner.
(apa)
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