Massiver Personalabbau bei Swiss geplant
- Bis zu 3.500 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel
- Börsenhandel wird Montag & Dienstag vorübergehend ausgesetzt

Bei der Schweizer Luftfahrtgesellschaft Swiss droht die Stilllegung von Dutzenden von Flugzeugen sowie der Abbau von bis zu 3.500 Arbeitsplätzen. Der Verwaltungsrat der Swiss will am Montag in Basel zusammenkommen und am Dienstag den neuen Geschäftsplan bekannt geben. Als Konsequenz wurde der Börsenhandel auf Wunsch der Fluggesellschaft für Montag und Dienstag eingestellt.
Nach Spekulationen der Schweizer Medien könnten bis zu 3.500 der derzeit 9.800 Arbeitsplätze bei Swiss gestrichen werden. Die Tageszeitung "Blick" schrieb am Montag von einem brutalen "Kahlschlag". Die gleiche Zahl von Arbeitsplätzen sei außerdem bei flugnahen Betrieben sowie bei Zulieferern gefährdet. Die Swiss wollte die Spekulationen nicht kommentieren.
"Blick" berichtet unter Berufung auf Prognosen, dass die Langstreckenflotte von 25 auf 18 und die Mittelstreckenflotte von 28 auf 21 Flugzeuge reduziert worden. Die Europa-Flotte könnte von 59 auf 40 Flugzeuge verkleinert werden.
Nach Angaben der "Neuen Zürcher Zeitung" und des Zürcher "TagesAnzeiger" ist noch unklar, ob die dringend notwendigen Kredite in dreistelliger Millionenhöhe für die Swiss durch eine Exportrisikogarantie des Bundes abgesichert werden könnten. (apa)
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