Sonntag, 29. Juni 2003

ÖSV-Herren-Chef Giger rechnet mit schwerer Saison

  • "Bode Miller und die Schweizer sind uns dicht auf den Fersen"
  • Hans Knauß wird noch "einige Saisonen" anhängen

ÖSV-Herren-Chef Toni Giger geht davon aus, dass die kommende Ski-Saison für die Österreicher eine schwierige Angelegenheit wird. "Bode Miller und die Schweizer sind uns ganz dicht an den Fersen", so Giger. Die Ziele werden dennoch hoch gesteckt: "Wir wollen den Nationencup, den Gesamt-Weltcup sowie so viele Disziplinen-Wertungen wie möglich gewinnen."

In seiner ersten vollen Saison nach seinem Motorrad-Unfall 2001 soll Hermann Maier wieder für Furore sorgen. Die Maier-Performance auf Schnee kann Giger aber nur schwer einschätzen. "Er braucht zunächst einmal viele Schneetage. Die große Frage ist, ob er in allen drei Disziplinen wieder so stabil und konstant wird, wie er das einmal war", meinte der Herren-Boss.

Giger hat bezüglich der alt bekannten Startplatz-Probleme wieder Kopfschmerzen. Eines steht für Giger jedoch nicht zuletzt auf Grund der Gründung der Trainingsgruppe "WC 4" für die Allrounder fest: "Die Leute, die für den Gesamt-Weltcup in Frage kommen, werden auf jeden Fall einen Bonus bekommen."

Unterdessen enthüllte auch Routinier Hans Knauß, dass der 32-jährige Jung-Vater noch einige Saisonen weitermachen will: "Angesichts der Pensionsreform bleibt einem ja nichts Anderes übrig."

(apa/red)

29.6.2003 13:25