Wahlmodus bei der Vergabe der Winterspiele 2010
- 118 IOC-Mitglieder entscheiden in geheimer Wahl
- PLUS: Alles zu den Kandidaten und dem Verlauf der Abstimmung
·Olympia 2010
Sieger Vancouver & die 2 Verlierer!
Die drei Kandidaten Vancouver, Salzburg und PyeongChang waren Ende August 2002 vom IOC-Exekutivkomitee aus acht Bewerbern ausgewählt worden. Jaca (ESP), Harbin (CHN), Andorra La Vella (AND) und Sarajevo (BIH) schieden in dieser Vorauswahl aus, Kandidat Bern verzichtete später von sich aus. Der Wahlmodus für die Vergabe der XXI. Olympischen Winterspiele und Paralympics 2010 im Rahmen der 115. IOC-Vollversammlung in Prag gestaltet sich wie folgt:
Am 2. Juli fällt im Hotel Hilton in Prag ab 16:30 Uhr die Entscheidung: Die anwesenden der insgesamt 118 stimmberechtigten IOC-Mitglieder (sieben IOC-Mitglieder gelten als Staatsbürger eines Bewerberlandes als befangen) entscheiden in geheimer Wahl. Sie drücken Knopf A, B oder C, nachdem sie zuvor die je 45-minütigen Abschlusspräsentationen der drei Kandidaten angehört, ihnen eventuell Fragen gestellt sowie den Schlussbericht der Evaluierungskommission präsentiert bekommen hatten.
Ein Kandidat gilt im ersten Wahlgang als gewählt, wenn er die absolute Mehrheit (60 Stimmen bei 118 Wahlberechtigten) erreicht. Entfallen auf keinen der drei Kandidaten die dafür nötigen Stimmen, scheidet die Stadt mit der geringsten Stimmenzahl nach dem ersten Wahlgang aus. Das exakte Ergebnis der Stimmenauszählung bleibt aber geheim.
Erreicht keiner die absolute Mehrheit, dann entscheidet eine Stichwahl zwischen den beiden verbliebenen Kandidaten über den Ausrichter der Winterspiele 2010. (apa, red)
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