Fecht-WM: Nur 17. Platz für Degen-Weltcupsieger Marik
- Weltranglisten-Erste verfehlt Olympia-Quotenplatz damit deutlich
- Florettfechter Ludwig und Schlosser unter letzten 64

Aus österreichischer Sicht enttäuschend haben die Fecht-Weltmeisterschaften in Havanna begonnen. Der zweifache Weltcup-Sieger Christoph Marik musste sich am Montag im Degen-Einzel mit dem 17. Platz begnügen. Der Weltranglisten-Erste schied in der Runde der letzten 32 aus und verfehlte damit einen Olympia-Quotenplatz deutlich.
Mit dem Einzug ins Achter-Finale hätte der 25-Jährige Niederösterreicher praktisch ein Athen-Ticket gelöst. Wie Marik, der heuer auf der Zuckerinsel das Weltcup-Turnier gewonnen hatte, blieb auch Marcus Robatsch in der Runde der letzten 32 durch eine Niederlage auf der Strecke und belegte den 21. Rang. Die erste Goldene der Titelkämpfe holte sich der Franzose Fabrice Jeannet durch ein 15:13 im Endgefecht gegen den Ukrainer Maxim Chworost.
Anschließend kürte sich die Italienerin Valentina Vezzali zur Florett-Weltmeisterin. Barabara Koppenwallner, einzige ÖFV-Starterin in dieser Waffengattung, schied in der Vorrunden-Gruppe aus.
Ludwig und Schlosser im Hauptbewerb
Die Florettfechter Michael Ludwig und Roland Schlosser haben sich am Dienstag bei den Fecht-Weltmeisterschaften in Havanna für den Hauptbewerb (Runde der letzten 64) qualifiziert. Ludwig gewann alle seine sechs Pool-Gefechte, Schlosser fünf. Tobias Hinterseer qualifizierte sich mit zwei Siegen für die letzten 128 (Direktausscheidung), wo er bereits eine Runde durch Freilos überstand. Ihm fehlte nur noch ein Sieg für die Teilnahme am Hauptbewerb am Mittwoch. Mit nur einem Sieg in der Gruppenphase ist Moritz Hinterseer hingegen ausgeschieden. (apa/red)
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