US-Politiker will Selbstmord-Bomber mit Schweineblut abschrecken
- Moslemische Gemeinde in den USA entsetzt
Mit Schweineblut will ein US-Politiker irakische Moslems von Selbstmordattentaten abschrecken. In einem Flugblatt an 39 Politikerkollegen schlug Guy Glodis, ein Vertreter der Demokratischen Partei, vor, Selbstmordattentäter mit Schweineblut und -eingeweiden zu begraben. Dem Handzettel zufolge verdammt diese Praxis Anhänger des Islams "in die Hölle".
Mit in Schweineblut getränkten Kugeln habe bereits 1913 der US-General John Pershing moslemische Extremisten auf den Philippinen hinrichten und anschließend mit den tierischen Eingeweiden begraben lassen.
Bestialische Praktiken
Diese Praxis könne vielleicht in Irak angewandt werden, heißt es auf dem Flugblatt.
Moslems entsetzt
Die moslemische Gemeinde in den USA reagierte entsetzt von Glodis. Das Flugblatt sei "lächerlich" und "unverantwortlich".
Mythen
Die Geschichte von US-General Pershing sei ebenso unwahr wie die Behauptung, ein Moslem käme nicht in den Himmel, wenn er mit einem Schwein in Kontakt gekommen sei.
(apa, red)
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