Sonntag, 29. Juni 2003

Australischer Bergmann amputiert sich selbst den Arm

  • Wollte nicht auf Bergung drei Kilometer unter Tage warten
  • Ähnlicher Fall bereits im Mai in den USA

Im Südostan Australiens hat sich ein Bergarbeiter einen eingeklemmten Arm mit dem Taschenmesser amputiert. Der 44-jährige Mann war in einem Kohlenbergwerk nahe Killingworth unter eine umgekippte Zugmaschine geraten.

Ein Kollege hatte den Eingeklemmten entdeckt und bereits Hilfe angefordert. Der Verletzte bestand jedoch darauf, sich den Arm lieber abzuschneiden als noch länger auf die Retter zu warten. Anschließend wurde er ins Krankenhaus nach Newcastle geflogen.

Im Mai hatte ein eingeklemmter Bergsteiger in einer einsamen Gegend im US-Bundesstaat Utah seinen eigenen Arm mit einem Taschenmesser abgeschnitten. Er war in eine 90 Zentimeter schmale Steilschlucht eingeklemmt worden und hatte keine realistische Aussicht, rechtzeitig gefunden zu werden.
(red)

29.6.2003 12:11