EU und USA vereinbarten gemeinsame Maßnahmen
Beim USA-EU-Gipfeltreffen am Mittwoch in Washington sind mehrere gemeinsame Maßnahmen vereinbart worden. US- Präsident George Bush erklärte, im Kampf gegen den Terrorismus hätte man sich insbesondere bei der schnelleren Auslieferung von Terroristen geeinigt und wollten die Weiterverbreitung von biologischen und chemischen Waffen einschränken.
Außerdem wollen die USA und die EU gemeinsam verhindern, dass Nordkorea und Iran atomare Waffen entwickeln. Die USA und die EU arbeiteten eng zusammen, um den von Nordkorea und Iran ausgehenden Bedrohungen zu begegnen, sagte Bush nach dem rund dreistündigen Treffen mit dem amtierenden EU-Ratspräsidenten Costas Simitis und anderen EU-Spitzenvertretern.
Der US-Präsident zeigte sich zuversichtlich, dass der Iran in Inspektionen seiner Nuklearanlagen durch die Internationale Atomenergie-Behörde einwilligen werde, wenn die Weltgemeinschaft dies geschlossen fordere. Auch EU-Kommissionspräsident Romano Prodi forderte die Regierung in Teheran auf, die Inspektionen zu akzeptieren.
Bush forderte die Europäer indes erneut auf, ihren Widerstand gegen genetisch manipulierte Nahrungsmittel aufzugeben und ihre Märkte zu öffnen. Genetisch veränderte Nahrung sei "sicher und gesund", sagte Bush.
Weiters wurden in Washington die freundschaftlichen Beziehungen hervor gestrichen. Die EU und die USA müssten ihre Differenzen gemeinsam bereinigen, sagte Simitis nach einem Gespräch mit Bush im Weißen Haus. Prodi unterstrich, dass es ohne enge Kooperation zwischen den USA und der EU keinen Erfolg gäbe. (APA)
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