Zwei "Priesterinnen" zu "Bischöfinnen" geweiht
- Exkommunizierung kann die Damen nicht aufhalten
- Gisela Forster und Christine Mayr-Lumetzberger geweiht
Ein Jahr nach ihrer "Weihe" zu "Priesterinnen" haben sich zwei der insgesamt sieben Frauen heimlich zu "Bischöfinnen" weihen lassen. Die "Weihe" habe bereits im vergangenen Jahr stattgefunden, teilte die Sprecherin der "Initiative Gleichberechtigung in der römisch-katholischen Kirche", Gisela Forster, am Donnerstag in München mit.
Forster habe sich ebenso wie die Österreicherin Christine Mayr-Lumetzberger zur "Bischöfin" weihen lassen. Welcher Geistliche das Sakrament vollzogen hatte, wollte Forster nicht sagen. Die "Priesterinnen" hätten im vergangenen Jahr vor allem Krankensalbungen vorgenommen und Beichten abgenommen. Mittlerweile hätten sie vor allem in Österreich auch Paare getraut.
Die katholische Kirche hatte die sieben Frauen aus Deutschland, Österreich und den USA gut einen Monat nach ihrer "Priesterweihe" am 5. August vergangenen Jahres exkommuniziert. Nach der katholischen Lehre dürfen nur unverheiratete Männer zu Priestern geweiht werden. (APA/red)
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