Per Homepage: Kärntner Schüler demnächst unter totaler Beobachtung
- Landesschulrats-Präsident nimmt italienisches System zum Vorbild. Auf der Homepage wird auch Fehlverhalten vermerkt!
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Den Kärntner Schülern droht im nächsten Schuljahr die totale Überwachung! Dem Landesschulratspräsidenten Zechmann schwebt dafür ein elektronisches System nach italienischem Vorbild vor. Über eine Homepage können sich die Eltern stets informieren, ob ihre Kinder auch wirklich in der Schule sitzen und ob sie sich auch benehmen. Schon im kommenden Herbst soll das Überwachungssystem Realität werden.
Am Mittwoch noch gab es aus der Steiermark einen Vorstoß in die Gegenrichtung. Der dortige Landesschulratspräsident plädierte für mehr Eigenverantwortung der Schüler und präsentierte die Idee, den Schülern 20 Stunden zur freien Verfügung zu geben.
Bei dem italienischen Überwachungssystem, das sich der Kärntner Landesschulratspräsident zum Vorbild nimmt, können die Erziehungsberechtigten zu jeder Zeit nachsehen, ob ihre Kinder tatsächlich im Unterricht sind. Auch Fehlverhalten in der Schule wird den Eltern nicht mehr verborgen bleiben. Denn auch diese Informationen werden minutiös vermerkt. Bereits im kommenden Schuljahr soll das System in Kärnten eingeführt werden. (apa/ red)
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