18 Autoren rittern um den Ingeborg-Bachmann-Preis
- Zwei Österreicher im Bewerb
18 Autoren nehmen heuer an dem traditionellen Wettlesen im Rahmen der "Tage der deutschsprachigen Literatur" teil, die zum 27. Mal im ORF-Theater Klagenfurt über die Bühne gehen. 18 Autoren rittern um den "Ingeborg-Bachmann-Preis", darunter die beiden Österreicher Oswald Egger und Olga Flor. 3sat überträgt den Bewerb an allen vier Tagen live. 2002 waren noch fünf Österreicher angetreten.
Den Vorsitz der Jury hat nach dem Rückzug von Robert Schindel die deutsche Literaturkritikerin Iris Radisch übernommen. Neun Juroren, darunter die Österreicher Josef Haslinger und Daniela Strigl werden darüber entscheiden, wer den mit 22.500 Euro dotierten Bachmann-Preis erhält. Radisch war bereits von 1995 bis 2000 Jurymitglied gewesen. Ihre neue Funktion bezeichnete sie als "sehr spannend". Am Konzept des Literaturwettbewerbs will sie nichts ändern, und will jedenfalls auch daran festhalten, dass die Jury die Texte vorher zu lesen bekommt. Radisch: "Das war die wichtigste Änderung der vergangenen Jahre, weil es die Qualität der Diskussion vertieft hat." Für Radisch ist die Veranstaltung das wichtigste Forum für deutschsprachige Literatur.
Eröffnet werden die Tage der deutschsprachigen Literatur am 25. Juni um 20.30 Uhr mit der "Klagenfurter Rede zur Literatur", die der Kärntner Schriftsteller Gert Jonke halten wird. Die Lesungen und Diskussionen um den Ingeborg-Bachmann-Preis beginnen am 26. Juni um 9.00 Uhr und enden am 28. Juni um 13.00 Uhr.
Im vergangenen Jahr erhielt der gebürtige Grazer Autor Peter Glaser für seine "Geschichte von Nichts" den "Ingeborg Bachmann- Preis", der seit dem Jahr 1977 in Erinnerung an die 1926 in Klagenfurt geborene Schriftstellerin verliehen wird. (apa)
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