Autobauer Ford feierte hundertjähriges Jubiläum

16. Juni 2003 - vor genau hundert Jahren gründete der amerikanische Industrielle Henry Ford, der 1892 sein erstes Automobil konstruiert hatte, in Detroit die "Ford Motor Company", einen der größten Automobilkonzerne der Welt.
Mit einer riesigen Dauerfete feierte der amerikanische Autobauer eine Woche lang im Firmenhauptquartier in Dearborn (Michigan) sein hundertjähriges Jubiläum.
Prominente Rennfahrer, mehrere Sonderausstellungen, ein riesiges Feuerwerk und kirmesartige Vergnügungen für Kinder rundeten das mehrtägige Programm ab. Zudem waren zahlreiche Rennfahr-Stars wie Jackie Stewart, Dan Gurney und Bob Bondurant vor Ort.
Auf der Jubiläumsfeier waren unter anderem mehr als 3.200 historische Pkw und "Trucks" zu sehen. Ford war am 16. Juni 1903 von Henry Ford gegründet worden. Das Unternehmen stellte in seiner Konzernzentrale auch neue Konzeptfahrzeuge von Ford, Lincoln, Mercury, Jaguar, Volvo, Aston Martin, Land Rover und Mazda vor.
Unter den Oldies war ein Ford Model A aus dem Jahr 1903 zu sehen. Es ist das älteste im Familienbesitz befindliche Ford-Modell. Ausgestellt werden auch ein Ford Model S Runabout aus dem Jahr 1907, ein Lincoln Zephyr Continental Cabriolet von 1939 und ein Ford Mustang aus dem Jahr 1964.
Eine Flugschau-Sonderausstellung mit Antik-Flugzeugen dokumentierte die Ford-Flugzeugbaugeschichte. Henry Ford war ein Freund der Wright Brothers, die das erste Flugzeug flogen, und des ersten Transatlantik-Fliegers Charles Lindbergh.
43 Besitzer von Ford T-Modellen (das Erfolgsmodell aus der Frühzeit von Ford) aus den USA, Deutschland und Australien sind nach einer 4.800 Kilometer langen "Jahrhundert-Tour" durch die USA nach Dearborn gekommen. .
(APA/Red.)
