US-Ableger der CeBIT in New York eröffnet
- Bildungsministerin ruft zu Investitionen in ihrem Land auf
- 400 Aussteller aus 15 Ländern auf
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Die deutsche Bildungsministerin Edelgard Bulmahn hat in New York die erste CeBIT America eröffnet. Zu dem Ableger der weltgrößten Computermesse in Hannover werden mehr als 20.000 Besucher und rund 1.000 Journalisten aus 35 Ländern erwartet. Bei der Eröffnung forderte Bulmahn vor rund 200 Vertretern aus Politik und Wirtschaft die US-Unternehmen auf, in Deutschland zu investieren.
Bei der dreitägigen CeBIT America zeigen rund 400 Unternehmen aus 15 Ländern ihre Produkte rund um Hard- und Software sowie Telekommunikation. Veranstalter ist die Deutsche Messe AG in Hannover.
CeBIT-Chef Ernst Raue sagte, mit der Veranstaltung in New York wolle die Deutsche Messe AG der Globalisierung des Marktes für Informationstechnologien und Telekommunikation Rechnung tragen. Die CeBIT America komme genau zum richtigen Zeitpunkt. Andere Computermessen in den USA, wie etwa die Comdex, hätten sich vom Markt verabschiedet.
Gesamte Palette der Info-Technologie
Zudem zeige die CeBIT auch in den USA nicht nur einen Bereich, sondern die gesamte Palette der Informationstechnologie. Außerdem könnte die Veranstaltung in New York die angeschlagene IT-Branche stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. "Sie könnte den Turnaround der Branche weltweit befördern", sagte er.
Die Deutsche Messe AG exportiert das Konzept der CeBIT seit rund zwei Jahren. Veranstaltungen nach dem Vorbild der weltweit größten Branchenmesse in Hannover gibt es auch in der Türkei, Australien und China. (apa/red)
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