Treichl verzichtet auf Wechsel zur WestLB
Andreas Treichl, Generaldirektor der Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen, hat ein Angebot für den Spitzenjob bei der deutschen Westdeutschen Landesbank abgelehnt. Treichl wurde in der jüngsten Ausgabe der deutschen Börsen Zeitung neben dem früheren Deutsche Bank-Vorstand Thomas Fischer als möglicher Kandidat für den Chefsessel der WestLB gehandelt.
In der Ersten wurde dazu lediglich bestätigt, Treichl sei "gefragt worden, ob er in den öffentlich-rechtlichen Sektor nach Deutschland wechseln" wolle. "Und er hat verneint", so der Erste Bank-Sprecher. Eine Position im öffentlich-rechtlichen Bankensektor interessiere Treichl nicht.
Die WestLB hatte im Vorjahr wegen hoher Risikovorsorge einen Verlust von 1,7 Mrd. Euro ausweisen müssen. Ein von der deutschen Finanzdienstleistungsaufsicht veranlasster Sonderprüfungsbericht hat nach Angaben aus Branchenkreisen Mängel bei dem Düsseldorfer Institut aufgezeigt.
Der Ausgang der Sonderprüfung könnte über die Zukunft von Bankchef Jürgen Sengera entscheiden. Beobachter erwarten laut "Börsen Zeitung", dass nicht erst in einer für den 2. Juli der außerordentlichen Aufsichtsratssitzung eine Klärung herbeigeführt wird, sondern bereits vorher. (APA)
Cannes21:21
Zweite Goldene PalmeMichael Haneke gewinnt mit "Amour" den Hauptpreis bei den Filmfestspielen
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben

